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Die künstlerische Geschichte des Kontorhauses (ehemals Kontor der Brema-Kolonialwaren) beginnt 1976. In dieser Zeit wurde das leerstehende Gebäude durch eine Gruppe von SchauspielerInnen entdeckt, die genug hatten vom etablierten Theaterbetrieb und nach neuen Formen des künstlerischen Ausdrucks suchten. Unter der Leitung von Alphea Pouget entstand das "Bildertheater", das durch spektakuläre Straßentheater und Aktionen auch in der überregionalen Öffentlichkeit auf sich aufmerksam machte. Die Produktionen des "Bildertheater" waren eine Mischung aus Tanz- und Theater, die zu dieser Zeit neu war. Die Gruppe erhielt für ihre Arbeit von der Stadt einen Nutzungsvertrag für das Kontorhaus.
Anfang der 80ger Jahre entstand hier eine der ersten freien Tanzschulen in der Bundesrepublik. Die Ära des Bildertheater endete mit dem Weggang Frau Pougets, die für ihre Arbeit mit dem Bundesverdienstkreuz ausgezeichnet wurde.
Unter der Leitung von Stephan Pleyn und Christine Tigges, öffnete sich das Kontorhaus Ende der achtziger Jahre stärker gegenüber der freien Tanz- und Theaterszene und es entwickelte sich das heutige Konzept eines offenen Werkstatthauses. Dafür wurde das Kontorhaus mit Mitteln der "Stiftung Wohnliche Stadt" renoviert und mit Hilfe der "Planungswerkstatt Bremen" renoviert und umgebaut.

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